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Betten

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Schulterschmerzen im Schlaf: 7 Bett-Tuning-Tipps, die Sie nichts kosten!

Juni 21, 2018 / von: Sabine Helm / Kommentare (0)

Für gut ein Drittel unserer Kunden sind Schulterschmerzen oder Schulterdruck beim Schlafen der Hauptgrund, warum sie sich neue Matratzen und Lattenroste anschaffen. Etwa die Hälfte davon hat bereits  ärtzlich diagnostizierte Schulterbeschwerden. Sie wünschen sich ein Schlafsystem, das die Schultern beim Liegen gut entlastet und ihnen wieder schmerzfreien, erholsamen Schlaf ermöglicht.

Die andere Hälfte sind vor allem sehr sportliche Damen und Herren mit eher breiteren Schultern und schmalem Becken. Auch hier gibt es den Wunsch, Druck auf die Schultern zu vermeiden und wieder schmerzfrei schlafen können.

Sie kennen das auch? Dann wissen Sie genau, wie unangenehm und quälend eine Nacht mit Schulterschmerzen sein kann und welche Folgen daraus resultieren:
 

  • Ein Ziehen und Brennen in Richtung Brustkorb
  • Sie nehmen eine Schonhaltung ein, die allerdings das Schulterproblem verstärkt, weil sich Muskeln verkürzen
  • Bewegungseinschränkung - jeder Handgriff im Tagesablauf ist eine Herausforderung
  • Man wird missmutig, verkrampft und die Laune ist am Nullpunkt 

Bevor Sie sich die Anschaffung eines neuen, für Sie und Ihre ganz persönlichen Wünsche und Anforderungen maßgeschneidertes Schlafsystem überlegen sehen Sie sich doch einmal Ihr vorhandenes Bett genauer an!

Machen Sie den Bettencheck bei Ihrem Bett zu Hause:

  • Matratze-Knietest: drücken Sie mit einem Knie bei Ihrer Matratze zuerst in den Bereich der Schultern und danach in den Bereich des Beckens. Ist der Schulterbereich merklich weicher als der Beckenbereich? Wenn ja → Top
  • Lattenrost-Schulterbereich Test: Sind die Leisten im Schulterbereich flexibler oder weicher? Haben die Leisten an den Enden sogar eine extra Abfederung nach unten eingebaut? Wenn ja → Top
  • Lattenrost-Beckenbereich Test: Kann die Beckenzone fester oder weicher gestellt werden? Hat Ihr Lattenrost eventuell hochziehbare Leisten im Lordosenbereich? Wenn ja → Top
  • Kopfkissen-Funktionstest : weder zu hoch noch zu niedrig? Die Füllung Ihres Kopfpolsters hat auch noch genug Stützkraft? Wenn ja → Top
 

Also, welche Möglichkeiten bietet Ihnen Ihr vorhandenes Bett an, um diesen unerwünschten Schulterdruck zu vermindern?
Wir haben hier Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Matratze und Ihren Lattenrost “tunen” können. Finden Sie heraus, welcher unserer Tipps bei Ihnen für weniger Druck auf die Schultern in der Seitenlage sorgt und Sie ohne Schulterschmerzen schlafen können.

1. Lattenrost-Tuning: Leisten umdrehen

Lattenrost Schulterbereich: hat Ihr Lattenrost weder eine Schulterabsenkung noch extra abfedernde Leistenhalterungen, drehen Sie einfach 2 Leisten im Schulterbereich um. Haben Sie damit zu wenig Erfolg, könnten Sie diese Leisten auch komplett entfernen. Hier aber bitte Achtung auf die Matratze, je nach Bauart könnte diese durch die entstandene Öffnung des Lattenrostes Schaden nehmen.

 

Lattenrost einstellen für weichere Schulterzone

 

2. Lattenrost-Tuning: Kopfteil leicht anheben

Lattenrost mit kurzer Kopfteilverstellung: hat Ihr Lattenrost ein verstellbares, kurzes Kopfteil, können Sie es leicht hochstellen. Auch dadurch bringen Sie die Schulterzone in der Seitenlage etwas nach unten. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die Hochstellung nur gering ist. Haben Sie die Verstellung zu stark in die Höhe gestellt, wirkt sich das ungünstig auf die Lage Ihrer Halswirbelsäule aus.
 

Lattenrost Schulterentspannung mit Kopfteil

3. Lattenrost-Tuning: Der Trick mit dem Badetuch

Hat Ihr Lattenrost keine Kopfteilverstellung, greifen Sie zum Badetuch-Trick: Falten Sie ein großes Badetuch, sodass Sie einen etwa 15 cm breiten Streifen mit einer Höhe von zirka 5 cm erhalten. Legen Sie diesen Streifen über der Schulterzone auf den Lattenrost. Dadurch wird der Kopf etwas höher gelagert und hier kann ebenfalls die Schulter etwas besser einsinken.

Lattenrost Unterstuetzung Kopf

4. Matratzen-Tuning: Topper simulieren

Matratze - simulieren Sie einen sogenannten Topper: legen Sie Decken auf Ihre Matratze, dass Sie mindestens eine 5 cm hohe Auflage erreichen. Fühlen Sie sich dann beim Liegen wesentlich wohler, ist Ihre Matratze definitiv zu hart für Sie.

Topper über Matratze simuliert

5. Lattenrost-Tuning: Lordosenstütze

Gibt es im Bereich der Lordose (Taillenbereich) zu wenig Unterstützung, kann ebenfalls Druck auf die Schultern entstehen: hat Ihr Lattenrost eine Beckenzonenverstärkung, stellen Sie diese im Bereich der Taille fester.

Lattenrost Lordosenstuetze einstellen
Gibt es diese Möglichkeit nicht, greifen Sie wieder zum Badetuch-Trick und falten Sie das Badetuch zu einem Streifen. Diesen positionieren dann wie am Foto gezeigt etwa in Höhe der Taille (der Bereich vom Ende des Hüftknochens bis ca. zur 2. Rippe) auf den Lattenrost.
 
Lattenrost Lordosenstuetze

6. Lattenrost-Tuning: Stütze im Kniebereich

Hilfreich kann auch eine sanfte Unterstützung der Kniekehlen sein. Entweder kann Ihr Lattenrost das schon (ganz leichte Knieunterstützung bei guten, verstellbaren Lattenrosten mit dem sogenannten “Knieknick”) oder Sie greifen wieder einmal zum hilfreichen Badetuch. Falten wie schon gewohnt und auf den Lattenrost in Kniekehlenhöhe legen.

Lattenrost Knieunterstuetzung

7. Tuning für Ihre Schultern

Tuning für Sie und Ihre Schultern: machen Sie regelmäßig ein paar leichte Übungen zur Lockerung und Entspannung Ihrer Muskulatur. Es gibt eine Reihe von sehr effektiven Schulter-Übungen, die mit wenig Aufwand maximalen Benefit bringen.

Mit diesen 7 Tipps für kostenloses Bett-Tuning können Sie  - nach einigen Versuchen, welcher Tipp nun genau für Sie der beste ist - Ihr Bett bequemer machen und den Druck auf Ihre Schultern in der Seitenlage verringern. Basis für diese Tipps sind unsere sehr lange - fast schon 30 Jahre - Erfahrung und Auseinandersetzung mit Matratzen, Lattenrosten und Kopfpolstern, die wir gerne mit Ihnen teilen:

 Schlaf-gut Ratgeber

Schulterschmerzen - mögliche Ursachen

Schulterschmerzen - vor allem, wenn diese plötzlich auftreten und massiv sind, sollen Sie auf alle Fälle vom Arzt Ihres Vertrauens abklären lassen.  Es gibt eine Reihe von Ursachen, die für Schulterbeschwerden verantwortlich sein können und sie müssen ordnungsgemäß untersucht und im Bedarfsfall auch behandelt werden.

Einige der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen sind:

 

  • Impingement-Syndrom - eine Enge im Schultergelenk
  • Akute Schmerzen des Schultergelenks durch Überlastung oder Verschleiß
  • Bizeps-Sehne - Schmerzen durch falsches oder zu intensives Body-Building
  • Frozen shoulder - Schmerzen und Versteifungen in der Nacht
  • Kalkschulter durch Abnutzung
  • Verletzungen oder Brüche im Schulterbereich
  • Entzündungen wie zum Beispiel eine Schleimbeutelentzündung
  • Schulterarthrose (kommt jedoch eher selten vor)
  • … bis hin zum Herzinfarkt

 

Bitte nehmen Sie daher Schulterschmerzen nie auf die leichte Schulter :)


Ob Schulterschmerzen beim Schlafen durch Krankheit im Schulterbereich oder durch einen sehr sportlichen Körperbau ausgelöst werden - sorgen Sie für ein gutes, angepasstes Bett mit entsprechender Stützung und Entlastung der Wirbelsäule. Rückenschmerzen und Schlafstörungen sind zur modernen Volkskrankheit geworden. Wir verbringen pro Tag etwa die selbe Zeit im Bett wie im Job!

Fazit: Schulterschmerzen

Schulterschmerzen in der Nacht können entweder durch Schulterbeschwerden oder aufgrund eines sehr sportlichen Körperbaus entstehen. Druck durch ein zu hartes oder einfach nur falsch eingestelltes Schlafsystem auf die Schultern in Seitenlage kann Ihnen den so wichtigen Schlaf rauben und muss nicht sein. Mit einigen einfachen Tipps, die zudem noch kein Geld kosten, können Sie Ihr vorhandenes Bett wesentlich bequemer machen und schulterfreundlich “tunen”.

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